Unser Naturschutzgebiet " Ahlbacher Basaltberg "


"Kipper" Holzhäuser am Kraterrand des Steinbruchs                           Vor der Schmiede

  

Die Anfänge im Abbau des Ahlbacher Basaltvorkommens gehen bis in das Jahr 1870 zurück. Erst eine Odenwälder Firma dann die Basalt AG Linz/ Rhein (die heute noch sehr viele Steinbrüche in betrieb hat), kauften das Gelände des Ehemaligen Steinbruchs sie ließen dort ein Maschinenhaus, eine Schlosserei, eine Halle und ein kleines Wohnhaus für den Aufseher errichten. Dort wohnte der Aufseher Stein, danach der Aufseher Müller der den Ahlbacher Ortsnamen Bägers ( Bergers ) bekam und bis heute ist dieser Name noch geläufig


Arbeiter vor der Schmiede                                                                 Arbeiter bei einer Pause, die Sie sich verdient hatten.

                                                                                                  von links: Peter Reifenberger (Aufseher), Jakob Grimm, Hermann Jung, Johann Kurz

                                                                                                   Peter Weis, Johann Weis, Alois Müller, Karl Engel, Heinrich Reitz, Josef Reitz.

Vom Brecher konnte man zum Silo laufen                                        Da war noch kein Krater, und Muskelkraft war angesagt

Da der Ahlbacher Basalt eine sehr starke Härte hatte, die sich für den Abbau schwierig erwies, aber für die Nutzung sehr vorteilhaft  war, wurde der Abbau mit einer Großbohrlochsprengung getätigt. Das bedeutete das 15 - 20 Löscher mit einem Durchmesser von 60 - 70 cm im Abstand von 1,5 m und 6 m tiefe in die harten Basalt getrieben wurden. Durch eine slavenartige Sprengung erreicht man eine enorme Sprengkraft.


Die Basalt Säulen wurden mit der Hand aufgeladen.                           später kamen Bagger zum Einsatz.

 

                Man kann sehr gut die Säulenformationen erkennen (1960)       Baggerfahrer Werner Kawalek beobachtet die steilen Felswände

                      

Das so gesprengte Material wurde anfangs mit der Hand in Lastenaufzügen, später dann mit Löffelbaggern auf  Ochsen Fuhrwerken dann auf Schwerstkraftwagen zur Brechanlage befördert, was nicht immer sehr einfach war und wobei einige Arbeiter den Tot fanden. Die Brechanlage zerkleinerte die Basaltbrocken, auf Körnungen von 60 - 80 mm, 35 -55 mm, 5 - 30 mm und 0 - 5 mm. Im Jahre 1968 kam man auf eine tägliche Produktion von 600 - 700 Tonnen Basalt, jedoch wurde der Abbau der Basaltsäulen immer Schwieriger je tiefer man kam, denn die auftretenden Wassermassen, die das Absaufen der unteren Schichten bedrohten. So müssen die Wasserpumpen Tag und Nacht das einströmende Wasser abpumpen.


Ein Luftbild vom Brecher und dem Silo.                                                  Blick auf den Krater und seine Brecheranlage 1962

  


1954 hatte man noch eine schöne Aussicht vom Steinbruch in den Ww.

Ein Blick vom Ackerborn auf die Siloanlage                                     Ein Blick vom Käfernberg auf die Siloanlage

 


Blick vom Ackerborn auf das Silo und die Teermischanlage               Blick auf die Brescheranlage 1957


Der Basaltabbau hat seinen Höhepunkt hinter sich gebracht und wird eingestellt, es werden Pläne zur weiteren Nutzung geschmiedet.

 


Es wird mit der Demontage des Silos und der Brecheranlage begonnen, die sich als sehr schwierig erweisen.

 


Die Sprengung wurde Vorbereitet, es wurden Tagelang Bohrungen durchgeführt um diese mit Dynamit zu füllen

 


Es knallte und krachte, die Staubwolke wurde größer und größer

 


Es wurde angenommen, das der Brecher zu Schutt und Asche zerfallen währe. Aber der Staub verschwand und siehe da der Brecher war noch da.

 


Da die Pumpen abgeschaltet wurden, lief der Krater langsam mit Wasser voll.

 

 

Nach der Einstellung des Basalt Abbaues, sollte dort eine Mülldeponie entstehen. Doch der starke Einsatz vieler Ahlbacher Bürger und Politikern machte diesem Plan ein Ende. Die Stadt Limburg kaufte das Gelände und es wurde unter Naturschutz gestellt. Der Krater hat ein Volumen von ca. 1.5 Millionen Qm. Nach einem gigantischen Plan und viel viel Arbeit,  wurde das Silo, die Brecher Anlage und alle Gebäude abgerissen, 200.000 Qm Erde wurden bewegt 60.000 Bäume und 80.000 Sträucher gepflanzt. So entstand eine grüne Oase am Rande unseres Dörfchens Ahlbach.


Blick auf der Kratersee im Sommer

Blick auf das Naturschutzgebiet Ahlbacher Basaltberg Kratersee im Herbst:

 


Blick auf das Naturschutzgebiet Ahlbacher Basaltberg Kratersee im Winter

 


Der Kratersee direkt am Wasserspiegel im Frühjahr

                                                                                          Luftbild von Kratersee

                                                    


Basaltwände am Kratersee


Schutzhütte am Kratersee                                                                                                   Findling, an der Schutzhütte des Kratersees

 


Unsere Rodelbahn am Steinbruch

Vogelschutzhecken rund um den Kratersee

Rundweg um den Kratersee