Die Geschichte der Ahlbacher Höfe !



Orginal Zeichnung der Gemarkung des Hofgutes Urseltal aus dem Jahre 1790, von W.Bartholomae

Bild 1  Urseltaler Hof um 1925. - Bild 2 Urseltaler Hof um 1900

                                                

Der Urseltaler Hof 2006

Der Urseltaler Hof :

An der Stelle des Urseltaler Hofes lag früher das Dorf Niederahlbach. Hier hatten die Adeligen von Dehrn, Offheim, Katzenellenbogen, Reifenberg und andere Landbesitz. Das Dorf ist schon um 1500 ausgestorben (Pest). In den Jahren 1633 und 1634 kaufte Graf Johann Ludwig von Hadamar und seine Gemahlin Ursula die ganze Gemarkung des ehemaligen Dorfes auf. Seitdem heißt der Hof Urseltaler Hof. Ein Jahr vor ihrem Tode, 1637, vermachte die Gräfin Ursula diesen Hof in ihrem Testament ihren beiden Töchtern. Später kam der Hof in Staatsbesitz und ist heute noch staatliche Domäne. Um 1850 waren noch sechs Bauernfamilien als Einzelpächter auf dem Hof Urseltal. Dann wurde der Hof zusammen gefasst und an einen Pächter verpachtet. 1874 machte der damalige Pächter Seelig Konkurs. Der Hof kam 1872 daraufhin an die Familie Fischer, die ihn 3 Generationen lang bewirtschaftete und schließlich 1962 an die Familie Fellmann übergab, die den Hof bis Heute in Pacht hat.


Der Hof der Freien von Dehrn :

Von alters her hatten die Freien von Dehrn Güter in Ahlbach, 1441 wird der Hof derselben in Ahlbach erwähnt. Beim Tode des letzten Freien von Dehrn, 1737, hatte dieser in Ahlbach 800 Morgen, also über ein drittel der Gemarkung in seinem Besitz. Einer der Dehrner Höfe war die Hofreite Kirchstrasse 4. 1798 wurde der gesamte hiesige Besitz an die Kaufleute Josef und Anton Trombetta in Limburg für 75 000 Gulden verkauft. 1843 wurde der Hof an die Familie von Dungen verkauft und diese verloren durch Spekulationen und Inflation 1921 seinen ganzen Besitz und dieser wurde dann von Ahlbacher Bürgern erworben.


Der Nonnen Hof (auch Donoershofes genannt)

 

1678 kauften die Dominikanerinnen in Ahlbach einen großen Hof in der Kirchstrasse, die Familie Mink pachtete diesen Hof und 1817 / 18 wurde dieser Nonnen Hof mit 77 Morgen an zwei Ahlbacher Familien verkauft.


Der Diersteiner oder auch Jesuiten Hof :

   

Der Diersteiner Hof, befand sich früher außerhalb des Dorfes. Der kleine Fluss "Ahlbach" trennte diesen Hof vom Ort.

Der Diersteiner Hof, später auch Jesuitenhof genannt hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Seinen Namen bekam der Hof im 12. Jahrhundert von dem Laurenburg - Nassauer Grafen Dudo der das Frauenkloster Dierstein bei Diez gründete. Für die Bewirtschaftung überließ das Kloster den Bauern Grund und Boden, als Gegenleistung wundern Naturalien geliefert. 1650 wurde Fürst Johann Ludwig von Hadamar Besitzer des Hofes in Ahlbach. 1652 wurde dieser Hof den Jesuiten übergeben und wurde ab nun Jesuiten Hof genannt, der Pächter war die Familie Heimberger. Als der Jesuitenorden 1773 aufgehoben wurde, fielen die Güter an Nassau-Oranien. Seit 1817 gehört der Hof dem nassauischen Zentralstudienfonds. im Jahre 1878 wurde Jakob Hoffmann Eigentümer des Hofes in dem sich heute eine Zweigstelle der Kreissparkasse befindet

 

Die Höfe des Klosters Marienstatt :

Die Zisterzienser von Marienstatt kauften 1293 mehrere Höfe in Ahlbach unter ihnen waren unter anderem die Höfe Hofmann, Vorderstrasse 1, und Hilb, Kirchstrasse 3

 



Unsere Aussiedlerhöfe heute :

 

 Der Arnsdorfer Hof der Familie Sauer


Der Berghof der Familie Weisser


Staatsdomäne Urseltaler Hof der Familie Fellmann

 Urseltaler Hof 2006


 Hof Niederfeld, der Familie Schmidt


Marienhof der Familie Preuß